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Bildungscampus Berresgasse


Kalkulation, Bau, Betrieb: Jeder Schritt wurde hier von der PORR in einer durchgängigen BIM-Modelllandschaft abgebildet. Interessant ist das vor allem für die Phase nach der Fertigstellung.


Gezeigt wird der Einsatz von BIM und LEAN am Beispiel des Bildungscampus „Berresgasse“ der Stadt Wien in der Donaustadt. Das Projektteam, bestehend aus Spezialisten der PORR Beteiligungen und Management GmbH, der PORR Bau GmbH, der PORR Design & Engineering und der PORREAL GmbH arbeitete von Anfang an gemeinsam an der erfolgreichen Umsetzung. Da in diesem Konzept alle Projektleistungen und Kompetenzen, von der Kalkulation bis zum Betrieb, im PORR Konzern angesiedelt sind, macht es besonderen Sinn diese Schritte in einer durchgängigen BIM Modelllandschaft abzubilden.


FOKUS FACILITY MANAGEMENT

Der Vortrag geht auf die jeweiligen Anwendungsfälle aus Planung und Ausführung ein und erklärt in welchen Detailtiefen BIM zur Anwendung gekommen ist. Des weiteren stehen auch die Anforderungen des Facility Managements im Vordergrund. Ziel ist es, nach Bauübergabe mit dem Modell in die Bewirtschaftung und ins Facilitymanagement gehen zu können. Daneben wird auch ein Ausblick darüber gegeben, mit welchen Technologien zukünftig Planer, Baustellen aber auch Betreiber ihre Projekte abwickeln werden.

Bild: © ZOOM VP

Projekt 2 von 3



TRIIIPLE TOWERS


Dieses Hochhausprojekt im 3. Wiener Bezirk war nicht als BIM-Projekt ausgeschrieben. Doch die STRABAG hat mit BIM unter anderem den Rohbau modelliert, das Qualitätsmanagement und die Kollisionskontrolle sowie terminliche Soll-/Ist-Vergleiche durchgeführt.


Im Bezirk Landstraße an der Bebauungskante zum Donaukanal entsteht auf dem GrundstÜck des ehemaligen Zollamtes das Wohnbauprojekt „Triiiple“. Das Bauvorhaben besteht aus vier im Dialog zueinander stehenden, skulptural stark ausgeprägten Einzelbaukörpern die durch eine zweigeschossige Sockelbebauung miteinander verbunden sind. Die zwei Häuser, (voraussichtlich Schnirchgasse 9 und 11), die als erstes errichtet werden, sind als Wohnhochhäuser konzipiert. Das dritte Hochhaus soll gewerbliches Wohnen beherbergen und das Vierte eine Büronutzung.


BEST OF BIM

Für die STRABAG ist der Bau der Triiiple Towers ein Pilotprojekt, bei dem möglichst viele Aspekte des digitalen, modellbasierten Bauens im Praxisfall getestet werden. So wurde seitens der STRABAG Projektleitung BIM bei der Modellierung des Rohbaus auf Basis der Architekten und TWP- Pläne eingesetzt, das Qualitätsmanagement und die Kollisionskontrolle digital durchgeführt, die Erstellung der Leistungsverzeichnisse für den Rohbau automatisiert, eine modellbasierte Taktplanung sowie Leistungserfassung eingeführt. Außerdem wird der terminliche Soll-/Ist-Vergleich mit einer BIM- Software überwacht.

Bild: © www.oln.at

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U-BAHN-STATION PILGRAMGASSE


Dieses aktuelle BIM-Tiefbauprojekt soll eine Minimierung von Planungskonflikten, eine detailliertere Ermittlung von Hauptmassen für die Ausschreibung und eine Erleichterung bei Überlegungen zum Bauablauf bringen.


Wiens U-Bahnlinie 2 soll ausgehend von einem Anschlussbauwerk bei der Station "Schottentor" in Richtung Süden bis zum Matzleinsdorfer Platz verlängert werden. Gegenstand dieses Projekts sind die Planungsleistungen für den Bau des Stationsbauwerks und der Stationsröhren des Bauabschnitts U2/20 "Pilgramgasse". Die bestehende U4-Station „Pilgramgasse“ wird dabei zu einer Kreuzungsstation umgebaut und erweitert. Der Betrieb der U-Bahnlinie 4 muss während der Bauherstellung weitgehend aufrecht erhalten werden.


ERSTES BIM TIEFBAUPROJEKT

Durch die Abwicklung eines Tiefbauprojekts dieser Größenordnung mit Hilfe von BIM sollten die von FCP bereits gesammelten Erfahrungen auf den Tiefbau übertragen werden. Dabei sollen die wesentlichen Vorteile voll ausgeschöpft werden, die die 3D-Planung gebenüber der 2D-Planung hat. Die Erwartungshaltung: Ein besseres Verständnis der komplexen Bauwerksstrukturen, eine Minimierung von Planungskonflikten, eine einfachere und detailiertere Ermittlung von Hauptmassen für die Ausschreibung, aber auch eine Erleichterung bei der Durchführung und Darstellung von Bauablaufüberlegungen.